Erster Eindruck der PMD Microdermabrasion

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Es gibt ja so einige Geräte auf dieser Welt, die unsere Haut strahlend schön machen sollen. Meistens sind diese Geräte sehr teuer und meistens traut man ihnen nicht so recht. Sind sie ihr Geld wirklich wert und bringen sie einen wirklichen Mehrwert? Schaffen sie es die Haut noch schöner zu machen als nur (reizfreie) Pflege? 
So geht es zumindest mir, wenn ich von neuen Geräten für die Hautpflege höre und doch bin ich immer wieder gespannt darauf und würde sie am liebsten Alle ausprobieren. Umso mehr freue ich mich dann, wenn mir die Möglichkeit gegeben wird diese Geräte auszuprobieren und meine Erfahrungen mit euch zu teilen. So wurde ich von QVC vor einigen Tagen gefragt, ob ich das PMD Microdermabrasions Gerät testen möchte und habe direkt zugesagt. Aber Moment mal, wie jetzt erst vor wenigen Tagen? Muss man so ein Gerät nicht erst mal testen vor einer Review? Doch, genau und deshalb möchte ich diesen Beitrag in zwei Teile teilen. Heute kommen die Basics, was ist dabei, wo bekommt man es, wie wendet man es an und wie ist der erste Eindruck und in zwei oder drei Monaten dann meine Meinung und meine Ergebnisse, Vorher-Nacher Bilder und all sowas. So hoffe ich, dass ich einen guten Überblick über das Gerät verschaffen kann und dem ein oder anderen bei seiner Entscheidung über das Gerät helfen kann.


Erst Mal was ist überhaupt Micodermabrasion? Es ist eine kosmetische Behandlung, bei der mittels kleinsten Kristallen die oberste Hautschicht gelöst werden soll und dann wie durch ein Vakuum abgesaut werden. Es soll auch der Faltenbildung entgegenwirken, Narben und Pigmentstörungen lindern und große Poren und Unreinheiten beseitigen. Insgesamt soll es für ein rosigeres und ebenmäßigeres, strahlenderes Gesamtbild sorgen. Generell wird die Microdermabrasion von einer geschulten Kosmetikerin durchgeführt, das PMD hingegen soll das erste Gerät für zuhause sein. Das klingt doch allgemein wie ein Peeling, oder nicht? Ich benutze für meinen Teil schon lange chemische Peelings und habe mich gefragt wo denn der Unterschied liegt und welchen Vorteil das Gerät gegenüber dem chemischen Peeling hat. Dieser Frage möchte ich in den nächsten Wochen und Monaten nachgehen.


Genug der Theorie, kommen wir zum eigentlichen Gerät. Ich habe das Microdermabrasion Kit bekommen, in dem neben dem Gerät und dem Netzteil noch einiges an zusätzlichem Zubehör beiliegt. Es enthält eine Kappe für das Gesicht und eine für den Körper, 7 verschiedene "Schleifscheiben", auf die ich später noch genauer eingehe, ein wiederverwendbarer Filter und die Gebrauchsanweisung samt CD. 
Gehöre zu den Menschen, die ein Gerät auspacken, die Gebrauchanweisung nicht mal ansehen und direkt versuchen es irgendwie zu verwenden. Hier wird jedoch ausdrücklich empfohlen sich zunächst den etwa 10 Minuten langen Film auf der beiliegenden DVD anzusehen, der leider nur auf Englisch verfügbar ist. Es wird einem nicht nur die Anwendung erklärt, sondern auch gesagt, dass das Gerät nicht über einen Akku verfügt und am Netzteil direkt bedient werden muss. Das finde ich nicht ganz so optimal, schließlich kann das Gerät doch mal in die gefüllte Badewanne fallen oder in das mit Wasser gefüllte Waschbecken, aber lassen wir mal die Horrorstories hier raus.



Die Schleifscheiben kommen in verschiedenen Größen und Farben daher. Die unterschiedlichen Größen sind für unterschiedliche Regionen am Körper, für die man die PMD anwenden kann. Die kleinen Scheiben, gemeinsam mit der Kappe, die die kleine Öffnung besitzt , ist für das Gesicht gedacht und für zarte Stellen wie Ellenbogen. Die großen Scheiben, gemeinsam mit der großen Kappe sind für den Körper gedacht. 
Die Farben beschreiben die Intensität, mit der die Scheibe über die Haut schrubbt. Es sind vier Farben enthalten (weiß, grau, blau und grün), es gibt aber auch noch weitere Farben (rot und schwarz) online zu kaufen. Man beginnt mit der weißen Scheibe, die für das Training bestimmt ist und für die Zeit, in der man sich an die Abläufe der Anwendung gewöhnt. Wenn man dann ein stärkeres Ergebnis wünscht, wechselt man zur nächsten Stufe, Grau, bis man auch aus dieser Intensität "herauswächst". Die Reihenfolge ist Weiß, Grau, Blau, Grün (Rot, schwarz), wobei man natürlich auch z.B. bei einer blauen Scheine bleiben kann, wenn sich die Haut damit wohl fühlt.
Jede Scheibe hält ungefähr für zwei bis vier Anwendungen und muss dann ausgewechselt werden. Ersatzscheiben gibt es online zu kaufen.



Bevor man mit der Anwendung anfängt, soll man sich vergewissern, dass der schwarze Filter eingelegt ist, die Scheibe fest aufsteckt und die Kappe dicht angeschraubt ist. Dann wäscht man sein Gesicht, befreit es von Make Up und Schmutz und trocknet sein Gesicht gründlich ab (wichtig!). Wenn das Gesicht vollkommen trocken ist, kann man mit der Anwendung beginnen. Man schaltet die PMD an, zieht die Haut straff und zieht mit dem Gerät schmale Streifen im Gesicht, arbeitet sich dabei von der Kieferpartie nach oben. Dabei saugt es sich an und hebt die Haut leicht an. Es ist wichtig immer in Bewegung zu bleiben und niemals über eine Stelle öfter als zwei Mal zu gehen, da sonst zu viel von der Haut abgenommen werden kann. Im Prinzip war es das auch, denn so behandelt man, in schmalen Streifen, sein komplettes Gesicht, benutzt ein reizarmes Gesichtswasser danach und cremt es ein. Anschließend wartet man 6 - 7 Tage bis zur nächsten Anwendung, da die Haut diese Zeit brauch um sich zu regenerieren. Täglicher Sonnenschutz ist, wie bei jeder Art von Peeling, Pflicht, da die Haut wesentlich empfindlicher auf Sonne reagiert und Photoaging sonst fördert! Soweit die Theorie.



Etwas überfordert und ängstlich begab ich mich ins Bad, um diese Prozedur zu vollziehen. Ich steckte das Gerät in die Steckdose und war zunächst überrascht, dass es doch sehr laut ist. Wenn nebenan der Partner oder Kinder schlafen, kann man sie durchaus damit wecken, denn das Geräusch wird noch lauter, sobald es sich erst an der Haut festsaugt. Meine ersten Versuche machte ich am Arm und am Hals, wie es in der DVD auch beschrieben wird, um ein Gefühl für die Bewegung zu bekommen. Sobald das Gerät mit der Haut in Berührung kommt, saugt es sich wirklich stark fest und es ist wichtig hier nicht in eine "Schrecksekunde" zu fallen, sondern direkt das Gerät zu bewegen. Das funktionierte aber überraschenderweise sehr schnell sehr gut und ich machte mich an mein Gesicht, nachdem ich es gewaschen und abgetrocknet habe. 
Ich straffte meine Haut mit der einen Hand und versuchte kontrollierte und nicht zu schnelle, aber auch nicht zu langsame, Bewegungen vom Kinn zum Ohr zu machen. Das Gerät saugt sich so stark fest, dass man schon etwas an Kraft aufbringen muss, um es über das Gesicht gleiten zu lassen. Die Scheibe für das Gesicht ist zwar recht klein (Durchmesser von 7mm), doch war ich überrascht wie fix ich die eine Wange fertig hatte. Anschließend bearbeitete ich meine andere Wange, das Kinn und dann die Stirn. Während Wange und Stirn problemlos funktionierte, wollten kompliziertere Stellen wie die Nase einfach nicht. Ich hatte Probleme mich "anzusaugen" und dann mit einer kontrollierten Bewegung die ganze Nase abzusaugen. Die PMD löste sich immer, so dass ich irgendwann genervt die Nase einfach sein lies. Vermutlich ist das aber auch nur Übung, ich bin gespannt ob ich das in einigen Monaten besser hinkriege.

Während der ganzen Anwendung merkt man intensiv, dass etwas über die Haut schrubbt und die Stelle anschließend warm und rot wird. Nach der Behandlung konnte ich richtige weiße Linien auf meinem Gesicht erkennen, was wohl die abgetragene Haut ist. Es war nichts unangenehm, aber durchaus merkbar und das schon bei der Trainingsscheibe. Ob ich da überhaupt sowas jemals eine blaue oder gar grüne Scheibe auf meinem Gesicht anwenden kann?
Meine Haut hat sich nach dem Eincremen jedoch schnell wieder beruhigt und die Rötung ist schnell zurück gegangen. Es wird jedoch empfohlen die Anwendung abends zu machen, damit man eben nicht mit rot/weißen Streifen durch die Gegend laufen muss :D Meine Haut fühlte sich schön weich an, ob sie jetzt jedoch rosiger als sonst war, konnte ich nach der ersten Anwendung noch nicht fest stellen.

Mehr kann ich an dieser Stelle noch nicht sagen. Ich habe allerdings Vorher-Bilder gemacht und bin gespannt, ob ich in zwei bis drei Monaten eine wirkliche Veränderung meiner Haut bemerken werde. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten!

Morgen, am 4.02, wird das Gerät übrigens bei QVC vorgestellt und wird da erhältlich sein für 166€. Falls ihr also noch weitere Infos braucht oder euch doch überlegt das Gerät zu bestellen, dann schaut doch da vorbei oder vor ab hier  :)

Würdet ihr euch eigentlich so ein Gerät kaufen? Oder auch ganz allgemein Geräte zur Gesichtspflege oder findet ihr, dass das überteuerter Humbug ist?

Eure Elli


Kommentare:

  1. Ich finde das Gerät wirklich sehr ansprechend! Ich bin schon auf dein Fazit gespannt :-) Da ich sehr empfindliche Haut habe, warte ich erstmal andere Reviews ab, denn der Preis ist ja doch ziemlich hoch... Ausprobieren würde ich es aber schon sehr gern :-)

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    1. ja das kann ich sehr gut verstehen, dass du da noch ein paar Reviews abwarten willst! Ich melde mich auf jeden Fall in einigen Wochen/Monaten mit meinen Erfahrungen :)

      Liebe Grüße

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  2. Hmm... ja müsste ich zuerst testen. Aber meistens wende ich dann die Geräte sowieso nicht an im Alltagsstress ^^ Aber toller Artikel. Nimmt mich Wunder ob es dann noch klappt mit der Nase.

    Gruss flowery

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    1. Das kann ich sehr gut verstehen, wobei das wirklich nur einmal in der Woche rund 5 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. :)
      Liebe grüße

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