Wie bereits angekündigt, kommt heute der zweite Teil meines großen Eyeliner 1x1, welches vor zwei Wochen mit einem riesen Vergleichspost zwischen verschiedenen Eyelinern begonnen hatte.
Heute möchte ich fortfahren und zwei Eyeliner vergleichen, die letzten Jahr im Frühling in aller Munde waren: Die Gel Eyeliner in Stiftform von Maybelline und Benefit. Beide Firmen haben fast gleichzeitig letztes Jahr das Produkt auf den Markt gebracht (Maybelline wohl etwas früher) und die Beautygemeinde in zwei Lager gespalten hat. Die Hasser und die Groupies :)
Ich wollte also heute beide Eyeliner mit einander vergleichen, auch wenn der Hype schon lange verflogen ist, interessiert es ja vielleicht doch den ein oder anderen?

Die äußere Erscheinung beider Stifte ist fast gleich und doch recht unterschiedlich im Design. Der Stift hat die exakt gleichen Abmaße, die Kappe ist exakt gleich lang, ein Schelm wer böses denkt. Allein die Form unterscheidet sich und auch die Spitzen, aber zu den Spitzen gleich mehr. Der Benefit Liner ist in einer viereckigen Form gehalten, während der Maybelline Liner rund ist. Das ist nun bestimmt Geschmackssache, aber ich finde die eckige Form lässt sich wesentlich besser greifen und liegt einfach besser in der Hand. Der Unterschied ist aber minimal.




Nun zur Spitze. Ungewöhnlich sind beide - keine Frage. Gel Eyeliner mit Silikon aufzutragen ist nicht jedermanns Sache und man muss sich definitiv erst mal daran gewöhnen nicht einen einfachen Pinsel in der Hand zu haben! Dann sind aber auch beide Spitzen recht unterschiedlich, auch wenn beide aus Silikon sind und recht gut biegsam und nachgiebig.
Das Maybelline Produkt hat eine vergleichsweise kleine Spitze, die recht gerade geschnitten ist und dann schräg zusammen läuft. Insgesamt ist sie wesentlich nachgiebiger als das Produkt von Benefit.
Die Spitze von Benefit ist etwas anders aufgebaut, sie hat unten ein breites Fundament, das für etwas mehr Stabilität sorgt und endet in einer stärker abgeschrägten Spitze.
Beide Produkte werden zu Beginn von einem lustigen Stopper vorm Austrocknen geschützt, diesen wirft man anschließend aber weg.



Das Gel in dem Stift der beiden Stifte ist sehr unterschiedlich und verhält sich auch nach mehreren Monaten unterschiedlich!
Zu Beginn meiner Testphase (im November oder so) war für mich Maybelline eine kurze Nasenlänge weiter vorne, denn das Produkt war viel geschmeidiger, es gleitete wesentlich angenehmer über das Auge und war so im Auftrag sehr viel angenehmer. 
Das Benefit Produkt war irgendwie massiver in seiner Textur, aber auch viel trockener und so schwerer am Auge zu applizieren. Es bröckelte wenn man zu viel nimmt und wurde nicht schwarz wenn man zu wenig nahm. Mittlerweile weiß ich aber welche Menge für mich die richtige ist und kann so das Problem umgehen.
Nun nach einigen Monaten mehre ich jedoch, dass sich das Maybelline Produkt verändert. Es wird allgemein sehr viel trockener, noch trockener als das Benefit Produkt und lässt sich richtig schwer applizieren. Außerdem finde ich, dass es stark an Farbintensität verloren hat. Das Benefit Produkt hingegen nicht, obwohl ich beide Stifte exakt gleich gelagert habe.





Okay und womit komme ich besser klar?
Ich finde, dass der Auftrag mit beiden Produkten etwas ungewohnt ist und man definitiv etwas üben muss. Ich komme allerdings mit der Spitze von dem Benefit Produkt etwas besser klar als mit dem von Maybelline, auch wenn das Gel davon anfangs wesentlich geschmeidiger war. Seit ich da den Bogen raus hab, wie viel Produkt ich brauche (etwa zwei Umdrehungen), bekomme ich damit einfach wesentlich präzisere Linien hin als mit dem Maybelline Produkt.  Mittlerweile greife ich so gut wie gar nicht mehr zu dem Maybelline Eyeliner, weil mir der Auftrag durch die veränderte Textur gar nicht mehr gefällt.
Apropos Menge des Produktes: Beide Produkte befördert man durch drehen am Ende des Stiftes heraus. Dieser Mechanismus ist bei beiden Produkten recht träge, aber bei dem Maybelline Produkt mittlerweile noch viel, viel träger geworden. Das endet dann in einem von zwei Szenarios. Das erste: Ich warte mal geduldig, bis die gewünschte Menge ENDLICH vorne an der Spitze ist (was sicher eine Minute dauern kann), oder ich drehe noch ein zwei mal weiter und habe dann, am nächsten Tag, einen kleinen Berg an Produkt an der Spitze hängen, was ich dann abstreifen muss. Verschwendung hoch zehn!


Nun aber zu Haltbarkeit. Beide Produkte versprechen wasserfest zu sein und tatsächlich erfordern sie etwas mehr Arbeit beim Abschminken. Alle Reiniger für wasserfestes Make Up haben das aber ganz zuverlässig hingekriegt.
Die Haltbarkeit ist bei beiden Produkten super. Es hält und hält und hält, man kann ein bisschen am Auge reiben, ohne den Lidstrich zu verlieren und auch am Abend fehlt weder der Wing noch ein Teil im Innenwinkel. Hier gibts nur positive Worte von mir und dass ist auch der Punkt, der mich zu einem Wiederkauf verleiten würde!


Ich stehe der ganzen Produktsparte etwas zwiegespalten gegenüber. Ich mag die Idee und das Ergebnis am Ende sehr gerne und auch der Auftrag funktioniert ganz gut nach einiger Zeit. Allerdings hat mich die veränderte Konsistenz vom Maybelline Liner doch stark enttäuscht! Deshalb würde ich sagen, dass der Maybelline Liner nur etwas für diejenigen sind, die den auch wirklich täglich benutzen werden und er leer geht, bevor er so komisch wird. Qualitativ ist der Benefit Liner mein Sieger und auch im Auftrag bekomme ich damit einfach präzisere Linien hin.
Dennoch würde ich keinen der beiden Stifte nachkaufen, da ich einfach mit anderen Linern wesentlich besser zurecht komme.

Habt ihr einen der beiden Eyeliner und wenn ja, wie findet ihr sie?

Eure Elli

*Pr-Sample
Cyws Motto hat mich diesen Monat wieder vor eine Herausforderung gestellt. Das Thema im Februar ist Fabrics, also alle möglichen Stoffe dienen hier als Inspiration. Mit ist viel eingefallen, aber viel hatte ich auch schonmal gemacht, z.B. Pepita, Denim, Norweger-Pullover-Muster, Burlington-Muster und ein Tartan-Design. Ich wollte noch etwas Neues machen. Als ich dann mein Bett frisch bezogen habe, kam mir die Idee, dass sich ein Muster wie auf der Damast-Bettwäsche meiner Oma auch gut auf den Nägeln machen würde. 


Ich wollte ursprünglich mit einem Kontrast zwischen matt und glänzend arbeiten, so wie auch der Stoff aussieht. Leider kam der Unterschied nur schlecht raus und auf Bildern sieht man es leider gar nicht. Also habe ich mit einem silbernen Lack ein Blumenmuster auf Weiß gestampt. Das ist viel besser zu erkennen und kommt der Inspiration ebenfalls ziemlich nahe. :) 



Ein bisschen sieht es auch nach Gardine aus oder Tischdecke. Allerdings ist so ein Muster auch weit verbreitet. 
Verwendet habe ich einen weißen Lack von Manhattan mit der Nummer 11A, den Matt-Top Coat von Rival de Loop, icy princess von essence und die Stamping-Schablone ist CH14 von Cheeky. Das ist übrigens die gleiche, die auch Cyw für ihr erstes Fabrics-Design benutzt hat, wie ich später dann noch festgestellt habe. ;) 


Das war mal wieder ein tolles Thema diesen Monat, viele verschiedene Designs gibt es in der Galerie zu bewundern. 

Damast finde ich supergemütlich; Microfaser mag ich gar nicht. Worin schlummert ihr denn am liebsten? ;)

Eure Anna
Mir war es schon immer wichtig, dass ich auf meinem Blog von günstig bis teuer alle Marken zeige die mich interessieren. Allerdings ist mir aufgefallen, dass ich bislang noch kein Tutorial gezeigt habe, das ich nur mit günstigen Drogeriefarben geschminkt ist und auch absolut Alltagstauglich ist! 
Das sollte sich natürlich ändern und mir flog auch schon die "All about.. Chocolates" Palette von Essence in die Hände, die ja wie gemacht ist für einen Alltagslook! Damit das aber kein brauner Einheitsbrei auf dem Auge wird, habe ich noch die Farbe I'm Blushing dazu kombiniert, die für das nötige Frühlingsfeeling sorgt :)
Es ist ein wirklicher Anfängerlook, den jeder nachschminken kann, weshalb ich diesmal versuche auch meine Beschreibung etwas detaillierter zu gestalten!
Natürlich zeige ich euch erst mal das AMU, das ich heute beschreiben werde:





Schritt 1: Nachdem ich meine Grundierung aufgetragen habe, gebe ich mit einem flachen Lidschattenpinsel den rosa/pinken Lidschatten in den Innenwinkel und blende es anschließend über das bewegliche Augenlid hinaus. Es soll im Innenwinkel schön konzentriert sein und ruhig etwas knallig wirken, dafür presse ich den Lidschatten mit dem Pinsel etwas an und trage ihn nicht mit wischenden Bewegungen auf. 
Schritt 2: Nun trage ich den mittleren Lidschatten aus der unteren Reihe der All about.. Chocolates Palette im äußeren Teil des beweglichen Lids auf. Das sorgt einfach für einen schönen und sehr weichen Übergang zur Lidfalte, was es auch schön Alltagstauglich macht. Einen nahezu unsichtbaren Übergang schafft ihr, indem ihr nur mit den Farbresten auf dem Pinsel arbeitet und einfach immer und immer wieder beide Farben übereinander auftragt und leicht verblendet. Das erfordert etwas Zeit und Übung, aber besonders mit solchen leichten Farben ist das sehr einfach!
Schritt 3: Nun wird die Lidfalte betont, dafür habe ich den mittleren Farbton aus der oberen Reihe verwendet auf einem fluffigen Pinsel, der mir jedoch genug Kontrolle bietet und vergleichsweise präzise arbeitet. Sehr gerne nehme ich hier den Zoeva Petit Crease Brush, denn dieser plaziert den Lidschaten exakt in der Lidfalte, blendet ihn aber gleichzeitig schön nach oben und unten hinaus.
Mit dem selben Farbton habe ich auch noch den äußersten Augenwinkel ein wenig betont, in dem ich ihn dort noch etwas verteilt habe.
Schritt 4: Ich habe hier aus Versehen einen Schritt übersprungen, ich hoffe aber das macht nichts. Zunächst habe ich mit dem hellen, relativ matten Farbton oben links unter der Augenbraue gehighlightet und dafür einen sehr präzisen Pinsel verwendet. Das hebt die Augenbraue schön an und betont euer Auge ganz toll. Mit dem schimmrigen Farbton unten links habe ich dann noch den Innenwinkel betont, mit dem selben kleinen präzisen Pinsel (dem Pencil Brush von Zoeva). Das hellt euer gesamte Augenpartie auf, lässt sie wesentlich mehr strahlen und ihr seht einfach aufgeweckter aus!
Außerdem habe ich in diesem Schritt auch einen kleinen rosa Schatten über die  Lidfalte gegeben. Ich mag es mit einem etwas farbigeren Lidschatten noch weiter auszublenden. Das gibt dem ganzen Make Up etwas sehr Interessantes! Dafür habe ich auf einen sehr fluffigen Pinsel (Zoeva Soft Definer) noch etwas von dem rosa Lidschatten gegeben und damit ich wirklich nur einen leichten Schatten erhalte, habe ich ihn noch etwas am Handrücken abgestriffen. Erst anschließend bin ich über die Lidfalte damit gegangen und habe so den hellen highlighter Farbton mit der Farbe aus der Lidfalte verbunden.
Schritt 5: Dafür, dass Schritt 4 doch sehr ausführlich war, geht Schritt 5 dafür umso schneller :) Hier habe ich einfach die Farbe aus der Lidfalte auch am unteren Augenlid verteilt und auch das Highlight noch etwas weiter am unteren Augenlid verteilt.
Schritt 6: Und dann kam der große Rest :) Ich bin immer wieder fasziniert welchen Unterschied Mascara, Eyeliner und nachgezogene Augenbrauchen machen! Ich habe wirklich nichts weiteres gemacht als meine Mascara aufgetragen (aktuell wieder die Lash Princess von Essence, welche ich hier reviewt habe), einen Lidstrich gezogen (Liquid Ink von Essence, hier kurz vorgestellt) und meine Augenbrauen betont (Anastasia Beverly Hills DipBrow Pomade in Blonde, leider nur im Ausland bestellbar). 


Insgesamt finde ich übrigens die All about... chocolate Palette sehr schön und definitiv empfehlenswert, wenn man nicht so viele braune Lidschatten hat oder auch als Geschenk für die Schwester/Cousine/etc. I'm Blushing finde ich für so eine Farbe angenehm pigmentiert. Es ist kein Pigmentmonster, das direkt eine wahnsinnig strahlende Farbe auf das Lid bringt, jedoch lässt es sich so schön aufbauen, was ich besonders bei solchen "schwierigen" Farben wichtig finde! Außerdem kann man es wunderbar als Blush zweckentfremden :)

Wie gefällt euch so ein sehr alltäglicher Look und so ein doch sehr ausführliches Tutorial? Hilfreich oder vollkommen übertrieben?

Eure Elli
Schon am vierten Sonntag in Folge stelle ich euch verschiedene Reiniger innerhalb meiner "Sauberer Sonntag" Reihe vor. Es geht darum, dass ich über 5 Wochen verteilt euch insgesamt 10 Reiniger vorstelle und sie in bestimmten Gruppen gegeneinander antreten lasse. Bislang sind folgende Beiträge dazu erschienen und leider endet nächste Woche auch schon meine kleine Reihe. Wahnsinn wie schnell das gerade vorbei geht!




Sonntag, 22.02.15
Die Mizellenwässerchen

Sonntag, 1.03.15
Die Doppelreview


Heute soll es also um Mizellenwasser gehen und zwar um das L'Oreal das Hydra Active 3 und das neue Mizellen Reinigungswasser von Garnier für normale und empfindliche Haut*. Das berühmt berüchtigte Bioderma Sensibio H2O besitze ich nicht, weshalb ich auch keinen Vergleich dazu ziehen kann und nicht weiß wie sich dieses, sehr gehypte Produkt, im Vergleich verhält!
Beide Produkte sind ganz regulär in der Drogerie zu bekommen und kosten beide etwa 5€, wobei das Garnier Produkt mit 400ml doppelt so viel Inhalt birgt wie das L'Oreal Wässerchen..


Bei beiden Produkten handelt es sich um einfache, durchsichtige Reinigungswässerchen, die geruchsneutral sind und aussehen wie eben ganz normales Wasser. Natürlich ist da aber nicht einfach destilliertes Wasser abgefüllt, nein beiden Produkten wurden Tenside beigesetzt. Tatsächlich ähneln sich die Inhaltsangaben fast 1:1, lediglich der Stoff Poloxamer 184, ein Tensid, ist bei dem L'Oreal Produkt an vierter Stelle und bei dem Garnier Produkt an sechter Stelle. Ansonsten ist die Zusammensetzung, zumindest laut Verpackung, exakt gleich. Interessant, zumal das L'Oreal Produkt schon viel länger auf dem Markt ist.
Die Mizellenreinigung soll schonend und reizfrei sein, was besonders dem Bioderma Sensibio H2O nachgesagt wird und meiner Meinung nach auf diese beiden Produkte nur bedingt zutrifft, denn es werden schon aggressivere Tenside eingesetzt wie zB das Disodium Cocoamphodiacetate. Diese bleiben dann auf der Haut, wenn sie nicht abgewaschen werden. Optimal ist das nicht.
Doch wieso funktioniert Mizellenreinigung überhaupt?
Hier verweise ich gerne wieder einmal zu Agata, die, wie ich finde, das ganze Mizellensystem ganz wundervoll erklärt hat und ich würde es nur stupide paraphrasieren. Deshalb klickt lieber zu ihr hin :)


Beide Produkte trägt man auf ein Wattepad auf und streicht sich damit über das Gesicht, die Augen, den Hals und kann damit nicht nur das Gesicht reinigen, nein beide Produkte versprechen auch Make Up zu lösen, ganz ohne lästiges reiben. 

Naja - nein. So ohne reiben funktioniert das Ganze leider nicht. Ich muss mit beiden Produkten etwas reiben, bis ich wirklich alles von meinen Augen und meinem Gesicht runter hab und verbrauche dabei eine Unmenge an Wattepads. Wattepads reizen meine Augenpartie jedoch viel zu sehr und ich bekomme rote, brennende Augenwinkel davon, weshalb ich eigentlich darauf verzichte. Also ist es für mich schon mal nichts für jeden Tag und auch nichts um Augen Make Up zu entfernen.


Wie empfinde ich denn die Reinigungsleistung? Ist sie den Tod der gefühlten 100 Wattepads wert? 
Nein, meiner Meinung nach nicht. Ich brauche eine gefühlte Ewigkeit um wirklich alles restlos von meinem Gesicht zu holen. Dabei finde ich jedoch, dass sich das Garnier Produkt um Welten besser schlägt als das von L'Oreal. Interessant besonders deshalb, weil sie sich in ihren Inhaltsstoffen ja kaum unterscheiden. 
Während ich bei dem Mizellen Reinigungswasser von Garnier irgendwann doch das Gefühl habe, das alles vom Gesicht runter ist, so tritt dieses Gefühl beim Hydra Active 3 nie ein. Immer hatte ich irgendwelche Mascara Reste am Auge kleben oder habe einfach irgendwann genervt aufgegeben.



Für mich sind, zumindest meine beiden getesteten, Mizellenreiniger keine Alternative zu meinem normalen Reiniger. Dafür empfinde ich die Reinigung mit Wattepads als zu reizend für meine Augen und ich brauche einfach viel, viel länger.
Ich benutze das Mizellenwasser vor allem morgens, wenn ich zu spät aufgestanden bin und eigentlich keine Zeit mehr für meine volle Morgenroutine habe, dafür finde ich es absolut ausreichend. Jedoch ist Nachspülen Pflicht, im Gegensatz zum aufgedruckten Versprechen "kein Abspülen".
Ich glaube dennoch, dass ich aus reiner Neugier mal das Bioderma ausprobieren möchte, auch einfach um einen Vergleich zu haben!

Benutzt ihr regelmäßig Mizellenwasser und wie verwendet ihr es (Zum Make Up Entfernen, zum Reinigen, etc)?

Eure Elli

*Pr-Sample

Draußen mag es zwar nicht schneien, aber da man sich dennoch feierlich den Hintern abfriert, ist es eindeutig Winter. Und er neigt sich - zumindest rein kalendarisch - ja beinahe dem Ende zu, also kommt schon mal Lust auf warmes Wetter und bunte Farben auf, sodass ich direkt mal zu den Pinseln greifen durfte und ein bunter Fruchtcocktail von AMU dabei heraus gekommen ist 








Benutzt habe ich die Sugarpill Burning Heart und Heartbreaker Paletten, außerdem kam noch der Illamasqua Lidschatten Intense zum Einsatz. Als Base habe ich die von RdeL Young verwendet, vor dem Lidschattenauftrag habe ich sie aber noch mit einem MAC MSF Natural abgepudert, um besser mit den matten Lidschatten arbeiten zu können (insbesondere kann man sie dann besser verblenden!). 
Im Gesicht trage ich ansonsten die Illamasqua Skin Base, als Kontur und Blush das Illamasqua Cream Pigment in Hollow und abgepudert habe ich das Ganze mit dem Catrice Prime and Fine Puder. Das AMU habe ich mit dem Maybelline Gel Eyeliner, Catrice Wasserlinienkajal und der Essence Princess Mascara (in der pinken Variante) vervollständigt. Aufgrund des Wetters habe ich auch noch zum Lippenöl von Clarins gegriffen. 
Meine Brauen habe ich nur sehr schwach betont, welchen Grund das hat, klären wir jetzt auch direkt... 

Alle, die Obstgartentorte aktiv verfolgen, werden sich sicher schon vor einigen Scrollradumdrehungen gefragt haben, was denn nun hier los ist. Elli bin ich offensichtlich nicht! Es tut mir leid, dass ich mich nicht direkt vorgestellt habe, aber ich bin Isa vom Blog Smoky Eyed und ihr lest hier gerade den ersten Post zu einem Projekt, das Elli und ich uns eigentlich völlig zum Spaß ausgedacht haben: Unseren Blogtausch! 

Alle, die Elli vermissen, kann ich an dieser Stelle auch direkt beruhigen, denn genau so, wie ich heute einen Look auf Obstgartentorte gezeigt habe, findet ihr auf Smoky Eyed heute auch ihren Look. Fürs erste Mal haben wir uns übrigens gegenseitig nachgeschminkt. Meine Vorlage war dabei ein toller Sommerlook aus dem Archiv, den ihr hier findet. 
Wie oft wir nun die Blogs tauschen, wissen wir noch gar nicht - das kommt sicher darauf an, wie euch die Aktion gefällt, aber auch, was für Ideen uns noch kommen. 

Was haltet ihr von unserem kleinen Spezialeinsetz? 

Eure Isa 
Ich habe zwar keinen Karneval gefeiert, aber diese Woche hatte ich trotzdem Konfetti auf meinen Nägeln. Ich habe den Sequin Nail Polish von Barry M in der Farbe White lackiert. Ich habe vor einiger Zeit ein zuckersüßesNageldesign mit ihm gemacht, aber auch allein hat er unbedingt mehr Aufmerksamkeit verdient. Einer meiner Schätzchen, die ich öfter aus meiner Nagellacksammlung ausgraben sollte. :)


Unter den Paillettenlack sollte man auf jeden Fall einen Basecoat lackieren, sonst macht man sich beim Enfernen die Nägel kaputt. ;) Ich trage eine Schicht Pflegelack und eine Schicht essie blanc darunter. Darüber kam eine Lage vom Barry M Lack, sonst ist es mir zu viel bunt und man sieht dann auch fast nur noch die Glitzerpartikel.



How beautiful. Der Lack ist wunderwunderschön. Aber im Alltag leider unpraktisch. Ich habe keinen Topcoat darüber gemacht, aber auch mit bleibt man dauernd irgendwo mit dem Glitzer hängen. An den Haaren, an den Klamotten. Mit Strumpfhosen muss man da ganz extrem aufpassen. ;)

Habt ihr Fasching gefeiert?


Eure Anna
Ja, ja, ich weiß, es gibt wenige AMUs von mir in letzter Zeit und viel Pflege auf dem Blog, aber irgendwie muss ich sagen, dass mir auch die Lust für aufwendige Looks in der letzten Zeit gefehlt hat. Viel mehr habe ich mich mit meiner Hautpflege befasst, neue Produkte ausprobiert und irgendwie war für mich das ganze Themengebiet einfach interessanter. Versprochen, es wird auch wieder Phasen geben, in denen ich ganz, ganz viel schminke :)

Nun aber zum heutigen Thema.
Als es im November letzten Jahres immer kälter geworden ist, habe ich gemerkt wie meine sonst eher normale Haut plötzlich sehr trocken geworden ist. Ich hatte Schüppchen um die Nase und an der Stirn und ein Gefühl, als hätte man meine Gesichtshaut zu heiß gewaschen und sie wäre eingegangen. Einfach wie zwei Nummern zu klein, so hat sie sich angefühlt. Unangenehm! Meine alte Gesichtscreme reichte also nicht mehr aus und so wurde ich auf die Avene Crème Nutritive Compensatrice aufmerksam. Wie ich sie finde und ob sie meine trockene Haut in den Griff bekommen hat, das teile ich heute mit euch.


Die Avène Nutritive Creme ist für trockene und empfindliche Haut empfohlen und ist in einer normalen Variante und einer Reichhaltigen erhältlich, wobei ich mich für die normale entschieden habe. Die beiden Cremes unterscheiden sich in den Inhaltsstoffen darin, dass in der reichhaltigen Version Sheabutter, Bienenwachs und Distelöl verwendet wurde, bei der normalen Version mehr einfaches Paraffin. Das Mineralöl legt sich dabei auf die Haut und schützt so, dass die Haut an Feuchtigkeit verliert und dieser okkulusive Effekt soll stärker vorm Austrocknen schützen als die gute pflegende Sheabutter oder das Bienenwachs. Irreführend, nicht was? Übrigens weiß ich das auch nur durch Agatas Beitrag zur Okklusion. 

Die Nutitive Creme soll als Tages- und Nachtpflege anwendbar sein und enthält keinen zusätzlichen LSF. Das vermisse ich auch gar nicht, denn diesen trage ich viel lieber separat zuvor auf meine Haut auf. Wer von euch trägt denn wirklich so viel Tagespflege auf, dass man sagen könnte, dass der volle Lichtschutzfaktor auch wirklich wirkt. Zur Erinnerung: Eine Zeigerfingerlänge sollte man auftragen! 


Die Gesichtscreme ist in einem sehr schweren Glastigel, der 50ml fässt. Das Gewicht ist mir wirklich als erstes aufgefallen, was natürlich dem schönen verstärkten Boden geschuldet ist. Den Tigel finde ich sehr schön, bauchig, schwer und dieser massive Boden, ja, irgendwie erwarte ich einen schönen Tiegel auch in der Preiskategorie. Einzig und allein die Tatsache, dass es ein Glastigel ist, stört mich. Ich mag Tuben lieber, weil sie viel hygienischer sind, weil man eben nicht mit seinen Patschefingern immer und immer wieder reingreift und so immer und immer mehr Bakterien darin ansammelt. 
Es wird ein kleiner Spachtel mitgeliefert, den ich auch in den ersten Wochen immer benutzt habe, aber zugegeben, irgendwann wurd ich doch zu faul dafür.



Sehr gut gefällt mir die Konsistenz der Creme, etwas wie leicht aufgeschlagene Sahne. Sehr locker und reichhaltig, sehr cremig und doch soft. Oh ja, die Konsistenz ist ein Träumchen! Sie macht den Auftrag recht einfach, sie lässt sich gut verteilen und zieht trotz ihrer reichhaltigen Konsistenz gut und zügig ein.
Dazu kommt der leckere Geruch der Creme, bei dem mit etwas Parfum getrickst wurde. Rein und leicht blumig riecht es, nicht aufdringlich oder intensiv, aber deutlich wahrnehmbar.
Für das gesamte Gesicht brauche ich nicht viel von der Creme, ein bis zwei kleine Kleckse (auf dem Bild ist schon viel zu viel zu sehen!) reichen vollkommen. Damit ist die Creme sehr ergiebig und trotz täglicher Anwendung morgens und abends auch nach drei bis vier Monaten noch nicht leer. 


Nun zur Pflegewirkung. Ich finde die Creme leistet gute Arbeit gegen die Trockenheit im Gesicht, aber keine sehr gute. Als meine Haut besonders trocken war, konnte sie alleine keine Abhilfe leisten und ich musste zusätzlich ein pflegendes Öl nehmen. So würde ich sagen, dass sie für trockene Haut geeignet ist, aber nicht für Haut, die vor Trockenheit schon schuppig ist und ein Gefühl wie Pappe hat. Aktuell (meine Haut ist auch nicht mehr so trocken wie im November/Dezember) funktioniert sie jedoch sehr gut und ich verwende sie sehr gerne! 
Sie hinterlässt ein schönes, gepflegtes Hautgefühl. Meine Haut, fühlt sich, zumindest aktuell, gut versorgt an, spannt nicht und ich habe nicht den Eindruck, dass ihr irgendwas fehlt. Wichtig ist auch, ich habe von dieser Creme keine Unreinheiten bekommen, wie ich sie bislang bei einigen Cremes feststellen können. 
Ich trage die Creme abends und auch morgens auf und konnte nicht feststellen, dass sie das Make Up irgendwie beeinflusst, weder dass die Blendbarkeit beeinträchtigt ist, noch die Haltbarkeit. 


Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Creme, auch wenn ich sie im tiefsten Winter nur in Kombination mit einem weiteren Produkt anwenden konnte. Es ist einfach nicht für sehr trockene Haut geeignet, doch für "einfache" trockene Haut kann ich sie definitiv empfehlen. Ich benutze sie sehr gerne und würde sie mir nachkaufen, auch wenn sie mir eventuell in den Sommermonaten etwas zu reichhaltig sein kann.
Die Creme gibt es übrigens in Apotheken zu kaufen und kostet 27.60 €.

Welche Gesichtscreme habt ihr im Winter verwendet?

Eure Elli


Weiter geht es in meiner munteren Sonntagsreihe, die nun schon zum dritten Mal an den Start geht. Wie immer stelle ich euch einige Gesichtsreiniger vor, vergleiche sie und berichte euch wie ich mit ihnen zurecht gekommen bin, wie gut ich sie vertrage und das Wichtigste, ob auch die Reinigungsleistung zufriedenstellend ist!
Folgende Themen wurden und werden noch behandelt. Durch einen Klick auf den entsprechenden Termin gelangt ihr zu den vergangenen Beiträgen :)



Sonntag, 15.02.15
Die Allrounder

Sonntag, 22.02.15
Die Mizellenwässerchen

Sonntag, 1.03.15
Die Doppelreview


Heute geht es um meine Allrounder, also um meine Reiniger die ich zum Augen Make Up entfernen benutze, zum allgemeinen Abschminken und zum Reinigen. Also die komplette Reinigung in einem Schritt. Ich habe zuvor immer meine Augen mit einem entsprechenden Produkt abgeschminkt, der The Body Shop Cleansing Butter und anschließend das restliche Gesicht. Ich muss sagen, diese Produkte haben meine Gesichtsroutine grundlegend verändert und ich bin so begeistert. Ich mein - hallo? - ich Faultier kann mir einen Schritt in meiner Abendroutine sparen, das nehme ich dankend und begeistert an!
Genauer geht es um das Camomile Silky Cleansing Oil von The Body Shop, den Simply Beautiful Collection (kurz SBC) All Skins 3-in-1 Cleanser* und den Liz Earle Cleanse & Polish Hot Cloth Cleanser*. Auf die Bezugsquellen gehe ich weiter unten genauer ein.


Der SBS und der Liz Earle Reiniger sind explizit für die Reinigung der Augenpartie geeignet, jedoch hatte ich bislang auch mit dem Body Shop Produkt keine Probleme mit gereizten Augen oder einem Ölfilm auf den Augen! Das Camomile Oil von TBS entfernt auch wasserfestes Make up, das SBC Produkt hingegen nicht. Bei Liz Earle scheint man sich uneinig zu sein, denn auf dem Event wurde uns einmal gesagt, dass es auch wasserfestes Make Up packt und dann aber auch, dass das genau die Schwachstelle des Produktes ist. Ich persönlich benutze keine wasserfeste Mascara aktuell, weshalb ich diesbezüglich keine genaueren Angaben machen kann!
Desweiteren sind alle Reiniger für alle Hauttypen geeignet, nur das SBC Produkt soll man auf sensibler Haut nicht anwenden. Das liegt vermutlich an dem hohen Alkohol Gehalt, den das Produkt aufweist. 


Kommen wir mal zu den Inhaltsstoffen. Wie schon eben erwähnt enthält der SBC Reiniger recht viel Alkohol, Alkohol Denat ist an der zweiten Stelle direkt zu finden. Die beiden anderen Reiniger hingegen enthalten keinen Alkohol.
Ich kann nicht oft genug betonen, dass ich kein Pro bin, doch konnte ich keine aggressiven Tenside erkennen. Das Body Shop Produkt und auch das von SBC sind mit Parfum versehen, was man auch deutlich riechen kann. Der SBC Reiniger riecht leicht fruchtig, zitronig und das TBS Öl eben leicht nach Kamille.
In dem Liz Earle Produkt sind Rosmarin und Eukalyptus enthalten, was allgemein als reizend angesehen wird.
Allgemein hatte ich bislang bei keinem der drei Reiniger in irgendeiner Hinsicht Probleme!

Sehr gut finde ich, dass sich alle drei Produkte mit einem Pumpspender entnehmen lassen. Das ist nicht nur praktisch und leicht dosierbar, sondern auch einfach sehr hygienisch!


Alle drei Reiniger trägt man auf das trockene Gesicht auf, massiert es ein und geht damit auch über die Augen und löst so alle Partikel. Ja, man hat dann ein komplett schwarzes Gesicht, weil sich die gelöste Mascara eben überall verteilt. Das ist im ersten Moment komisch und ungewohnt, aber man gewöhnt sich dran und dann ist es auch nicht mehr schlimm. Es gehört dazu.

Die Konsistenz der drei Reiniger ist komplett unterschiedlich. Auf dem Bild fehlt der Camomile Silky Oil Cleanser, weil er einfach viel zu flüssig ist und ich alles vollgetropft hätte, beim Versuch davon ein Foto zu machen :D Es ist eben ein Öl, wie Babdyöl, sehr flüssig und ölig. Es spritzt förmlich aus dem Pumpspender heraus und so ist es nicht nur einmal passiert, dass ich mir auch die Kleidung mit dem Öl etwas eingesaut habe. Doch lässt es sich durch die Kosnsitenz sehr gut im Gesicht verteilen und einmassieren. Toll finde ich, dass er kein öliges Gefühl nach dem Abwaschen hinterlässt.
Das SBC Produkt ist eher ein Gel, das jedoch auch eher von der flüssigeren Sorte ist. Es ist irgendwie leicht klebrig und trocknet während der Anwendung auch an und wird so noch etwas klebriger. Kein Weltuntergang, aber wirklich ungewohnt und im ersten Augenblick auch etwas unangenehm.
Der Liz Earle Hot Cloth Cleanser ist eine feste, weiße Creme, die leicht unter den Fingerspitzen schmilzt und sich sehr leicht verteilen lässt. Es fühlt sich durch seine Konsistenz sehr angenehm an auf der Haut!


Der Liz Earle Hot Cloth Cleanser hat seinen Namen daher, weil man die Creme mit einem Mulltuch abnimmt, das man davor mit warmem Wasser nass gemacht hat. Die mitgelieferten Mulltücher haben eine etwas gröbere Struktur und sollen so für einen leichten Peelingeffekt sorgen (= Cleanse and Polish). Zugegeben, die Mulltücher braucht man nicht unbedingt, ich benutze auch gern ein Mirkofasertuch, welche es recht günstig zB bei Rossmann gibt, oder einen stink normalen Waschlappen. 
Das SBC Produkt kann man sowohl mit einem nassen Waschlappen abnehmen, als auch wie ein normales Waschgel einfach vom Gesicht waschen.
Allein das Camomile Oil von The Body Shop wird einfach mit warmem Wasser abgewaschen.


Okay so, man hat also die Cleanser auf das trockene Gesicht aufgetragen, einmassiert und entsprechend wieder vom Gesicht abgenommen, was bleibt denn nun auf dem Gesicht? Ist es wirklich gereinigt? Hat es wirklich das Augen Make Up entfernt und wie ist das Hautgefühl nach der Reinigung?

Fangen wir bei dem Cleanser mit der "geringsten" Reinigungswirkung an, dem All Skins 3-in-1 Reiniger von SBC. Gering ist schon untertrieben, denn er reinigt durchschnittlich gut. Leichtes Augen Make Up kriegt er runter, wobei ich dafür einen zusätzlichen Pumpstoß benötige und er mit Mascara schon etwas zu kämpfen hat. Manchmal schafft er nicht alles und ich habe noch einige Make Up Reste am Wattepad, jedoch alles noch im grünen Bereich! Auch das Hautgefühl ist sehr angenehm nach der Reinigung, nichts spannt oder fühlt sich unangenehm an. 
Durchaus also ein solider Reiniger, im Vergleich mit den anderen belegt er jedoch den letzten Platz!

Das Camomile Silky Oil Cleansing Oil befreit das Gesicht zuverlässig von Make Up und auch leichtes Augen Make Up schafft es ohne weitere Probleme. Mir ist jedoch aufgefallen, dass sich das Öl-Mascara Gemisch an den Augen allein mit Wasser nicht so gut entfernen lässt, weshalb ich es anschließend noch einmal mit einem Wattepad entferne. 
Auch hier spannt nichts nach der Reinigung oder ist irgendwie unangenehm, im Gegenteil, die Haut fühl sich sehr weich und gepflegt an!

Das Liz Earle Cleanse & Polish ist mit seiner Reinigungswirkung einfach mein Favorit, meiner Meinung ist es noch besser als das The Body Shop Produkt. Ich hatte hier noch nie Problme mit Resten an Make Up auf meinem Gesicht und auch das Wattepad ist anschließend immer fast komplett weiß. Das hatte ich so echt noch nie! Sicherlich spielt da auch die Verwendung von dem Mulltuch eine große Rolle.
Auch wenn Eukalyptus und Rosmarin enthalten ist, brennt es nicht in den Augen oder auf der Haut. Die Haut fühlt sich schön weich an nach der Reinigung und spannt auch nicht.


Ich wollte ja noch etwas zu den Bezugsquellen sagen, denn diesmal sind es leider keine Produkte, die man sehr leicht in der Drogerie für zwei bis drei Euro kaufen kann. 
Das Produkt von The Body Shop kann man in ihren Shops kaufen, oder auch im Online Shop für 12€. 
Der Hot Cloth Cleanser von Liz Earle ist über die offizielle Liz Earle Deutschland Seite verfügbar und kostet da einzeln 17€. Außerdem kann man es über QVC kaufen, im zweier Pack für knapp 33€  oder aktuell im Angebot im dreier Pack für 30€. Den Reiniger habe ich auch bei Amazon gesehen, doch da kostet er sagenhafte 45€ (!!!!!). Bitte, Bitte, kauft das da nicht!
Der SBC Cleanser ist leider aktuell nur in England bestellbar, wo die 250 ml Flasche 13 Pfund kostet.

Ich habe ja zu Beginn schon gesagt, dass ich auf diese All-in-One Reiniger absolut in mein Herz geschlossen habe und sie meine absoluten Lieblinge geworden sind. Ich benutze keinen separaten AMU Entferner mehr.
Insgesamt hat mich der Liz Earle Reiniger am meisten überzeugt. Die Anwendung mit der Creme, das Abnehmen mit einem warmen Tuch und besonders diese fantastische Reinigungsleistung finde ich einfach klasse. Dicht gefolgt ist das Camomile Silky Cleansing Oil von The Body Shop, das ich jedoch von der Anwendung nicht ganz so angenehm finde und es manchmal auch seine Probleme mit kräftigerem Make Up hat.
Ich muss auch gestehen, dass ich das Angebot bei QVC schon genutzt habe und mir weitere drei Flaschen des Liz Earle Reinigers nun gebunkert habe. Ich schätze das spricht für sich.

Habt ihr solche Reiniger schon ausprobiert? Ist Alkohol Denat im Reiniger ein No-Go für euch?

Eure Elli

*Pr-Sample
Ich drohe euch ja schon lange damit endlich meinen kleinen Eyeliner Leidensweg aufzuschreiben, den ich vor einigen Monaten bestritten habe. So einen schönen geraden Strich zu ziehen, das war schon lange kein allzu großes Problem, natürlich wird er mal krumm und mal schief, aber im Großen und Ganzen war das machbar! Viel eher habe ich lange gebraucht um einen schönen Wing hinzubekommen! Weil aber ein reiner Laberpost mit viel Geheule und Fluchen meinerseits wohl niemanden interessiert, habe ich mir überlegt eine kleine Eyeliner Reihe zu machen, in der ich euch über meine Erfahrungen mit Eyelinern erzähle. 
Beginnen möchte ich mit einem Vergleich verschiedener Eyeliner und meinen Erfahrungen dazu. Welchen finde ich besonders angenehm, welcher ist qualitativ hervorragend und welcher enttäuscht mich maßlos? Auch möchte ich darauf eingehen welche Eyeliner ich besonders für Anfänger empfehlen würde und welchen ich doch etwas tricky in der Anwendung finde.
In einem zweiten Teil möchte ich das Battle der Gel Eyeliner Hybriden abhalten, der Benefit They're Real push-up liner gegen den Maybelline Lasting Drama Black Shock 36H Gel Eyeliner (boah, schon wieder so ein langer Name).
Dann, in einem dritten Teil, werde ich die absoluten Basics zum Lidstrich ziehen festhalten, ein Posting für die Anfänger unter euch. Also wie ziehe ich einen Lidstrich, wie habe ich angefangen, wie übt man am besten und wie zur Hölle krieg man diesen verdammten Wing hin?

Ich hoffe ihr freut euch über die kommenden Postings!

Heute soll es also um verschiedene Eyelinertypen gehen und auch um verschiedene Produkte an sich. Jedes Produkt steht nur stellvertretend für einen Haufen ähnlicher Produkte, die aber in der Funktionsweise alle gleich sind. Natürlich lässt sich nicht von einem Produkt auf die ganze Sparte schließen, aber so gewisse Vorlieben entwickeln sich ja doch. So habe ich auch gemerkt, dass ich mit gewissen Produkten einfach keinen schönen Wing hinkriege, während es mit anderen Produkten wie im Schlaf funktioniert. Um allein zu dieser Erkenntnis zu gelangen, dauerte es bei mir (ungewöhnlich?) lang! Ich war lange Zeit sehr festgefahren was Eyeliner betrifft und habe jahrelang immer und immer wieder Gel Eyeliner oder den L'Oreal Super Liner benutzt und ein schöner Wing wollte mir einfach nicht gelingen. Erst als ich über den Tellerrand blickte funktionierte es endlich mal!


Beginnen möchte ich mit einem klassischen flüssigen Eyeliner. Ich benutze gerne den Liquid Ink Eyeliner von Essence, den man für knappe 2€ in der Drogerie bekommt. Er besitzt ganz klassich einen feinen Pinsel, den man in die Eyelinerflüssigkeit eintaucht und dann eben seinen Lidstrich ziehen kann. Als Schminkanfänger habe ich diese flüssigen Eyeliner immer als die Königsdisziplin angesehen, denn so ein Flüssigeyeliner verzeiht nichts und jede kleine Unebenheit wird schnell sichtbar.


Das Pinselchen vom Liquid Ink Eyeliner ist recht schmal, auch wenn es erstmal gar nicht so wirkt. Holt man den Pinsel heraus, so ist es getränkt mit der Flüssigkeit und man hat einfach viel zu viel am Pinsel. Ich kann zumindest so keinen schönen präzisen und dünnen Lidstrich ziehen. Deshalb streife ich immer alles Überschüssige sehr großzügig an der Öffnung ab und achte darauf, dass sich die Pinselhaare nebeneinander gerade anordnen. So habe ich eine breite Seite und wenn ich es um 90° drehe eine sehr schmale. Damit komme ich sehr nah an den Wimpernkranz und kann sehr genau arbeiten.
Das Pinselchen ist nachgiebig und beweglich. Ich schätze das muss man mögen. Mir hilft es einen schönen Schwung in meinen Eyeliner zu bekommen, denn das Pinsel biegt sich automatisch in eine tolle Form!




Ich muss sagen, dass ich mit dem Liquid Ink sehr gut zurecht komme. Die Konsistenz ist wie gesagt flüssig aber recht gut deckend, so muss ich nicht hundert mal den Eyeliner nachbessern und laufe so Gefahr den Lidstrich doch immer breiter und breiter zu machen. Außerdem gibt er sehr gut die Farbe ab und malt sehr präzise. Das ist für Anfänger vielleicht etwas schwierig, wenn die Hand noch nicht ruhig genug dafür ist, jedoch hilft es mir den Wing schön gerade zu zeichnen und auszubessern.
Er braucht durch seine flüssige Konsistenz nur relativ lange zum trocknen, so hatte ich dann schon die ein oder andere Macke beim Blinzeln auf dem Auge. Auch die Haltbarkeit ist eher durchschnittlich. Er trägt sich schon deutlich ab im Laufe des Tages, verliert an Farbe und nutzt sich recht schnell ab, wenn man sich im Laufe des Tages an die Augen fasst (was ich wirklich andauernd mach!).
Somit in der Anwendung für mich absolut super, aber im Alltag ärgert mich oft die Haltbarkeit. Außerdem würde ich ihn für blutige Anfänger mit einer wackeligen Hand ebenso nicht empfehlen.


Der nächste Eyeliner ist ein Filzeyeliner. Es ist der Manhattan Eyemazing Liner, der einen extremen Hype erfahren hat und oft empfohlen wird. Er erinnert, wie die anderen filzigen Kollegen, an Malstifte die man als Kind gern benutzt hat. Der Stift ist schön lang, liegt so gut und stabil in der Hand, weshalb man einfach weniger wackelt und viel leichter einen geraden Lidstrich zaubern kann. Deshalb wird er auch häufig für Anfänger empfohlen.


Das Besondere ist wie gesagt die getränkte Filzspitze an dem Eyeliner. Man muss nicht wie liquid Liner aufpassen bloß nicht zu viel Produkt auf den Pinsel zu haben, sondern kann einfach drauf los malen. Er gibt wie von allein Farbe ab und man muss sich wirklich nur darum kümmern eine saubere Linie zu zeichnen.
Außerdem ist die Spitze sehr fein, weshalb man leicht Unebenheiten ausbessern kann und auch sehr nahe an den Wimerpnkranz kommt.
Der Eyemazing Eyeliner ist einer der schwärzesten Kollegen, die mir in der Kategorie bislang begegnet sind. Bei vielen dieser Filzstife hatte ich das Problem, dass sie eher Grau-Braun sind und einfach nicht tief und deckend schwarz.




Tatsächlich finde ich den Eyemazing Eyeliner sehr gut und einfach in der Handhabung Er zeichnet schön schwarz und das auch durchgängig. Man muss keine Farbe nachnehmen oder mehrfach über eine Stelle gehen, was unschöne Ansammlungen oder Patzer natürich verhindert. 
Es ist wirklich spielend einfach damit einen Lidstrich zu ziehen. Es war der erste Eyeliner mit dem ich den Wing wirklich hinbekommen habe und er dann auch gut aussah. Dadurch dass die Spitze so fein ist, kann man auch in kleine Hautfältchen gelangen und der Wing wird wirklich knackig spitz, so wie ich ihn mag.
Leider ist auch hier die Haltbarkeit auf dem Auge eher durchschnittlich. Er verblasst ebenso wie der Essence Liner im Laufe des Tages und verabschiedet sich sofort bei kurzem Reiben. Schade!
Auch die Ergebigkeit ist sehr gering, wie bei fast allen Filzlinern die ich bislang ausprobiert habe! Nach gut einem Monat ist er einfach nicht mehr so schwarz, gibt nicht mehr gut Farbe ab und franst an der Spitze aus. Bei einem Preis von rund 5€ finde ich das doch schon ganz schön happig auf Dauer.
Dennoch greife ich gerne vor allem morgens, wenn es schnell gehen muss, zu dem Manhattan Liner, weil der meiner Meinung nach wirklich Narren sicher ist!



Kommen wir mal zum klassischen Gel Eyeliner. Ich habe einige zuhause von MAC, Essence, Catrice und co. Ich habe mich hier für einen Catrice Liner entschieden, wieso weiß ich gar nicht. Alle meine Gel Eyeliner habe ich aus verschiedenen LEs, so war auch Nautica in einer ehemaligen Catrice LE erhältlich. Aber seis drum, er steht ja nur stellvertretend für eine Produktsparte!
Tatsächlich führt mittlerweile fast jeder Hersteller Gel Eyeliner, die sich sehr unterscheiden können. So ist meiner Erfahrung nach der Gel Eyeliner von MAC recht fest in der Kosistenz und der von Catrice beispielsweise wesentlich flüssiger. Das beeinflusst natürlich die Handhabung und man muss einfach herausfinden womit man besser zurecht kommt!



Außerdem braucht man natürlich einen Pinsel für den Gel Eyeliner und auch hier gibt es so viele Unterschiedliche! Gerade abgeschnittene, flache Pinsel, schief abgeschnittene, flache Pinsel, in einer katzenzungen Form, feine und mit geradem Stiel und oder mit Abgeschrägtem. Es gibt wirklich massig und bislang muss ich sagen, dass ich mit einfachen feinen Pinseln am Besten klar komme. Ich benutze seit Jahren den von Alverde (ich weiß gar nicht ob es den noch gibt!), den von Real Techniques finde ich jedoch auch sehr, sehr gut dafür.



Ich stehe Gel Eyeliner mit gemischten Gefühlen gegenüber. Den normalen Lidstrich kann ich wunderbar damit ziehen, das Ergebnis wird sehr intensiv und gut deckend, man braucht nich viel Produkt und es sieht einfach gut aus. Gleichzeitig kämpfe ich jedes mal mit dem Wing. Ich kriege einfach keinen präzisen Wing hin, der wirkt ausgefranst und einfach nicht schön. Das Gel legt sich nicht in die feinen Fältchen bei mir, egal welche Marke und egal welcher Pinsel. 
Die Haltbarkeit ist natürlich von dem Produkt selbst abhängig, doch meistens war die Haltbarkeit bei Gel Eyelinern wesentlich besser als bei den flüssigen oder filzigen Linern. Auch die Ergiebigkeit ist gut. Ich habe noch nie einen Gel Eyeliner leer bekommen, trotz täglicher Benutzung! 
Man muss aber auch dazu sagen, dass man immer einen Pinsel braucht, diesen täglich auswaschen muss und ich darauf einfach keinen Bock habe! Ich finde es umständlich und dann greife ich häufiger zu den anderen Kandidaten. Das ist auch der Grund wieso ich Gel Eyeliner nur noch in bunten und spezielleren Farben habe!


Die andere Art von Gel Eyeliner stellt der They're Real push-up Liner von Benefit* dar, der eben die Vorteile von einem Gel Eyeliner und einem Filz Eyeliner kombinieren soll. Das Gel befindet sich in dem Stift und lässt sich durch drehen ans Tageslicht befördern. Zu Diesem habe ich hier schon einmal eine Review geschrieben, wobei sich mittlerweile meine Meinung etwas geändert hat. Ich habe einfach mehr Übung darin bekommen!
Der Trick ist hier, dass das Gel mit einem Silikonapplikator aufgefragen wird und so der Pinsel überflüssig wird. Durch seine Länge liegt er ähnlich gut in der Hand wie der Filz Liner und erleichtert so die Handhabung.
Mit rund 25€ ist er der teuerste Kandidat der Runde.


Der Applikator ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, er ist jedoch recht nachgiebig und sorgt so, ähnlich wie der liquid Liner, automatisch für eine schöne geschwungene Linie. Die Gel Paste ist sehr fest und trocken, was die Handhabung erschwert. Benutzt man zu wenig, wird das Ergebnis verwaschen und grau, benutzt mal zu viel so klumpt es und bröckelt seltsam ab. Ich habe mittlerweile meine optimale Menge gefunden, die ich euch unten auf dem Bild dargestellt habe, jedoch hat es einige Zeit und Nerven gekostet das gerauszufinden. Hat man den Dreh raus, so klappt die Applikation ohne weitere Probleme.






Auch hier schätze ich wie bei dem klassischen Gel Eyeliner die tiefe schwarze Farbe. Ich finde, dass Gel ein massiveres Ergebnis am Auge ergibt als flüssige Eyeliner. Es wirkt irgendwie wuchtiger, doch manchmal möchte ich genau das Ergebnis.
Der Wing klappt mit dem Silikonaplikator besser als beim Gel Eyeliner, doch ganz so präzise wie bei den anderen Eyelinern wird es nicht und das finde ich sehr schade.
Insgesamt komme ich gut mit ihm klar, doch finde ich ihn durch die feste Konsistenz nicht so narrensicher wie den filzigen Kollegen. Man braucht doch schon mehr Geduld, muss etwas bei der Dosierng aufpassen und kann nicht einfach im Halbschlaf drauflos malen!
Was ich an dem Benefit Eyeliner so sehr schätze, ist die Haltbarkeit am Auge. Er hält und hält und hält und ist sogar wasserfest. Er hat auch wildes Herumreiben überstanden und verliert nicht an Farbintensität über den Tag.
Insgesamt bekomme ich mit ihm einen wesentlich schöneren Wing hin als mit Gel und Pinsel, doch finde ich ihn nicht so anfängerfreundlich wie den Eyemazing Liner!



Das war mein kleiner Vergleich verschiedener Eyeliner Typen. Natürlich kann man auch noch mit Kajal einen Lidstrich ziehen, doch irgendwie habe ich das noch nie gemacht. Das Ergebnis wurde nie exakt genug und die Kanten zu verwaschen. Das mag ich einfach nicht so gern!

Von der Handhabung finde ich wirklich Filz Liner am einfachsten und würde ich jedem Anfänger empfehlen. Bei Gel Eyelinern muss man für sich den richtigen Pinsel und das richtige Produkt finden und ich glaube, dass ich da einfach noch nicht so weit bin, obwohl ich so viel schon ausprobiert habe! Am häufigsten benutze ich übrigens den Essence Liner, denn das Ergebnis wird so wie ich es mir wünsche und ich schaffe es recht schnell den Lidstrich zu ziehen. Da nehme ich auch die etwas schlechtere Haltbarkeit in Kauf!

Womit zieht ihr euren Eyeliner? Welcher ist euer Favorit?

Eure Elli

*PR-Sample
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