Geschminktes: Entjungfert eure Applikatoren!

Vor einigen Tagen hat Samira von liebenswürdig.com dazu aufgerufen, es Boris Entrup gleich zu tun und ein komplettes AMU nur mit Applikatoren zu schminken. Für diejenigen unter euch, die vielleicht nicht jeden Donnerstag gespannt GNTM verfolgen, Boris Entrup, Visagist und Friseur, beglückt uns Zuschauer während der Sendung und auch nach der Sendung mit seinen Schminktechniken und wertvollen Tipps. Dabei greift er kaum zu Pinseln, sondern zu den ungeliebten Applikatoren, welche für uns Beautyblogger nur ein unliebsames Mitbringsel bei Paletten und Co. sind. 
Seit ich mich mit Lidschatten wirklich schminke (und damit meine ich mehr, als eine Farbe gleichmäßig auf meinem beweglichen Lid verteilen), benutze ich Pinsel und konnte mir seit dem Zeitpunkt nicht mehr vorstellen zu einem dieser beiliegenden Applikatoren zu greifen.
Nun, etwas kritisch bin ich an dieses AMU herangegangen und wollte zunächst etwas für den Alltag schminken, denn was der Boris kann, dass können wir doch schon lange, nicht wahr?
Ich habe mir also wirklich Mühe gegeben und habe zu keinem Pencilbrush gegriffen und auch der Verzicht auf einen vernünftigen Blendepinsel fiel mir schwer, aber es ist etwas herausgekommen, womit ich sogar vor die Tür gehen kann, oder zumindest dem Postboten die Tür öffnen.






Ich habe mich an einer wirklich einfachen Technik bedient, die kaum Blendearbeit braucht, aber auch simples kann ganz hübsch sein, oder nicht?
Ich habe also wirklich nur Applikatoren benutzt und nur zwei Lidschatten. MAC Pink Venus in der Lidmitte und von p2 Grey Scorpion in den Augenwinkeln, das selbe Schema habe ich auch am unteren Wimpernkranz angewendet. 
Wie habe ich mich nun dabei gefühlt nur Applikatoren zu benutzen anstatt meiner geliebten Pinsel, die mir so viel mehr Freiraum geben?
Ungewohnt war es durchaus und irgendwie auch unangenehm am Auge, denn mit dem Applikator drückt man den Lidschatten viel mehr an das Lid heran, was ich eher unangenehm fand im Vergleich zu streichelzarten Pinseln. Erstaunlicherweise war das Verblenden gar nicht so schwer, wenn man mit einer sauberen Seite des Applikators noch einige Male über den Übergang rüber streicht, weshalb ich mich beim nächsten Mal vielleicht sogar an etwas "Schwierigeres" mit betonter Lidfalte herantraue, aber man muss ja immer langsam anfangen :). Ebenfalls positiv ist mir aufgefallen, dass gerade krümelige Lidschatten, zu denen Pink Venus definitiv gehört, sich mit einem Applikator viel besser auf das Lid bringen lassen, ganz ohne Fallout oder großes Schichten. Gerade Pink Venus raubt mir sonst den letzten Nerv durch vieles Schichten und viel Fallout und doch führte es nie zu einem wirklich schönen Ergebnis, ganz anders aber mit diesen ungeliebten Applikatoren! Vielleicht sollte ich mir ein paar davon besorgen, eben für diese Problemkandidaten!
Insgesamt bin ich mit meinem ersten Versuch durchaus zufrieden und habe mir vorgenommen bis Samstag, denn da ist die Deadline für die Aktion von Samira, noch ein etwas kreativeres und vielleicht aufwändigeres Make Up zu schminken. Dieses hier war quasi der Testlauf, den ich euch aber auch nicht vorenthalten wollte. Macht doch mit, es macht wirklich Spaß und ist eine neue Erfahrung, wenn ihr schon lange auf eure Pinsel schwört! Denn das was Boris kann, kriegen wir doch locker auch hin!

Benutz ihr Applikatoren? Könnt ihr euch vorstellen ein gesamtes AMU nur damit zu schminken?

Eure Elli

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